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Werder Bremen

3 Dinge, die bei Werder auffielen

Ja, Werder Bremen legte einen Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison hin. Nach zwei unglücklichen Niederlagen stehen 0 Zähler auf dem Punktekonto des Vorjahres-8. Doch wie schon bei der Heimpleite gegen Düsseldorf war auch vergangenen Samstag nicht alles schlecht. 3 Dinge, die bei der Niederlage in Hoffenheim auffielen.

Benjamin Goller: der kleine Lichtblick im Bremer Lazarett

Die Leistungen von Werder Bremen sind momentan immer mit einer gewissen Vorsicht zu bewerten. Denn die Verletzungsmisere an der Weser hat mittlerweile abstruse Züge angenommen. Vor dem Spiel gegen Leipzig standen Florian Kohfeldt genau neun Spieler zur Verfügung, die vor der Saison zum festen Profikader zählten und fit für 90 Minuten waren. Entsprechend weit weg sind die momentanen Startaufstellungen von dem, was Kohfeldt eigentlich mit seinem Kader geplant hatte. Die unangenehmen Umstände spülen aber auch das ein oder andere junge Talent in die Bundesliga. Dieses Wochenende war es Benjamin Goller, der sein Startelfdebüt feiern durfte und mit seiner Leistung als kleiner Hoffnungsschimmer bei Werder-Fans durchgehen könnte. 

Bremer Saisonstart: Na, was denn nun?

Ja, Werder Bremen dürfte aktuell die am schwierigsten einzuschätzende Mannschaft der Liga sein. In die Saison gestartet mit der Hoffnung auf Europa, gab es die ersten Punkte nun am dritten Spieltag durch einen knappen Heimsieg gegen Augsburg. Fraglos: Das entspricht nicht den Ansprüchen an der Weser. Lang ist die Liste an kleinen und großen Problemen. Trotzdem konnte man seinen Zuschauern phasenweise ansprechenden Fußball bieten und hat auch die Statistik auf seiner Seite. Wo genau steht Werder also nun? 

Die Taktik-Stimmen des 5. Spieltags (Teil 2)

Auf Teil 1 folgt Teil 2. Julian Nagelsmann sticht mal wieder mit besonders inhaltlichen Aussagen heraus. Aber auch einige andere Trainer hatten spannende Dinge zu analysieren. Wir haben die Stimmen des Spieltags zusammengefasst.

Die Taktik-Stimmen zum 4. Spieltag (Teil 2)

Die Taktik-Stimmen Teil zwei sind da. Was hatten Lucien Favre, Peter Bosz oder auch Marco Rose nach den Spielen taktisch zu erzählen? Wir verraten: so einiges.

Groundhog Day an der Weser (Teil 1)

Alles sollte anders werden bei Werder nach dieser Vorbereitung. Besser, um genau zu sein. Zu häufig startete man in den Vorjahren mit ambitionierten Zielen und kam dann nur mühsam in die Saison, musste Rückschläge hinnehmen und geriet direkt in Erklärungsnot. Doch nicht dieses Mal, so der Plan. Dieses Mal sollte alles besser werden. Mit Max Kruse ging zwar bereits frühzeitig ausgerechnet der Dreh- und Angelpunkt des Teams verloren, das die beste Saison seit knapp einem Jahrzehnt gespielt hatte, doch öffentlich wurde das weitgehend geräuschlos hingenommen.

Groundhog Day an der Weser (Teil 2)

Vorwort: Dies ist der zweite Teil einer großen Werder-Analyse, die unser Gastautor Joey geschrieben hat. Auch an dieser Stelle geht nochmal ein großer Dank an ihn. Teil eins findet ihr hier, Joeys Twitteraccount hier.

Long story short: Es war ein Fehlstart. Werder hatte sich viel vorgenommen, wollte es unbedingt besser machen als letztes Jahr und ging am Ende dennoch als Verlierer vom Platz. Vieles an diesem Spiel erinnerte, im negativen Sinne, an die Punktverluste gegen vermeintlich schwache Teams aus der Vorsaison. Werder hatte ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz und ließ den Gegner weitgehend gut laufen, kombinierte gefällig und erspielte sich Chancen - traf aber nicht oft genug. Die letzte Durchschlagskraft hat zu häufig gefehlt und defensiv war man mal wieder zu anfällig. Gleich drei Gegentore kassierte man gegen ersatzgeschwächte Düsseldorfer. Besonders frustrierend: Jedes dieser Gegentore wirkte vermeidbar. Sowohl Werder als auch Düsseldorf sprachen daher im Anschluss vor allem über eines: die Effizienz. Während die Fortuna anerkennend als „eiskalt“ und „brutal effektiv“ beschrieben wurde, war Werder vor allem: nachlässig, naiv, anfällig. Die Enttäuschung über das Ergebnis war daher allen Beteiligten anzumerken. Man wollte es besser machen als letztes Jahr und doch wirkte vieles allzu bekannt.

Kohfeldt: Erst kam es knüppeldick, dann das Glück zurück

Als Glückspilz dürfte sich Florian Kohfeldt in den letzten Wochen nicht gefühlt haben. Gerade, als die Verletzenlisteüberquoll, hatte es auch der Spielplan nicht gut mit ihm gemeint. Mit RB Leipzig und Borussia Dortmundmusste Werder innerhalb einer Woche gegen zwei ganz dicke Brocken ran. Was also tun, wenn einem Fortuna schon nicht hilft? Den Taktikfuchs raushängen lassen - dachte sich Kohfeldt und stellte sein Team mit allem was er hatte auf die Gegner ein. Mit gutem Ausgang gegen den BVB (2:2).

Taktikfuchs der Woche: Die Ruhrpott-Raute gewinnt

Wir lassen Träume wahr werden. Nach Lucien Favre und Julian Nagelsmann darf sich nun jemand Neues „Taktikfuchs der Woche“ schimpfen. Wer das ist, verraten wir natürlich erst am Ende des Textes. Aber bevor jemand vor Aufregung platzt: Einen kleinen Hinweis bekommt ihr durch die Headline.

Zusätzlich zum neuen Titelträger gibt es übrigens einen kleinen Debütantenball im Ranking. Lesen lohnt sich. Hoffentlich.