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TSG Hoffenheim

Das denkt Taktik-Twitter über den siebten Spieltag

So viel wie ihr schreibt, müssen euch längst die Finger wehtun! Und wir brauchen sicher eine Brillen. Denn wir haben natürlich wieder mitgelesen und eure spannenden Taktik-Tweets abgetippt. Danke!

Die Taktik-Stimmen des 5. Spieltags (Teil 2)

Auf Teil 1 folgt Teil 2. Julian Nagelsmann sticht mal wieder mit besonders inhaltlichen Aussagen heraus. Aber auch einige andere Trainer hatten spannende Dinge zu analysieren. Wir haben die Stimmen des Spieltags zusammengefasst.

Die Taktik-Stimmen zum 4. Spieltag (Teil 1)

Taktikfuechse.de hat mal wieder die Ohren gespitzt: Was haben die Trainer nach dem vierten Spieltag taktisch so von sich gegeben? Wir wissen es.

Hoffenheim ist noch keine Rennmaus

Schon vor zwei Wochen schrieben wir in einem Artikel über die TSG 1899 Hoffenheim: Mit und auch gegen den Ball ist die Mannschaft noch nicht auf dem Level der Nagelsmann-Zeit angekommen. Coach Alfred Schreuder scheint dies genauso gesehen zu haben. Der Niederländer nahm einige Anpassungen vor. Trotzdem sprang für die TSG aus den letzten beiden Spielen nur ein Pünktchen heraus. Wir erklären euch warum.

Hoffenheim unter Schreuder: Pseudo-Ballbesitz & In-Game-Probleme?

In den letzten drei Saisons wurden die TSG-Fans mit Erfolg und attraktivem Fußball verwöhnt. Julian Nagelsmann führte den Dorfklub auf die Plätze vier, drei und neun. Doch der Saisonstart unter Nachfolger Alfred Schreuder lässt Zweifel zu, dass die Erfolgsstory weitergeht. Die Bilanz: vier Spiele, vier Punkte, 3:6 Tore. Und die kam nicht ohne Grund zustande. Die TSG hat noch einige Schwächen - sowohl mit als auch gegen den Ball. Die sind wiederum auch das Ergebnis dessen, dass Schreuder In-Game nicht an seinen Vorgänger herankommt. Nagelsmann war ein Meister darin, Probleme während des Spiels zu korrigieren. Die Qualität geht Schreuder bisher ab. Verkommt Hoffenheim zu einer Pseudo-Ballbesitzmannschaft, die sich während des Spiels zu leicht aus dem Tritt bringen lässt?

Keine graue Maus: Schreuders verrückte Ballbesitzideen

Alfred Schreuder steht für einen mutigen Ansatz im Spiel mit Ball, soviel wurde bereits in der Vorbereitung klar. Fraglos: Auch nach Julian Nagelsmann soll die TSG Hoffenheim weiter mit offensivem Fußball begeistern. Schreuder setzte zum Ligaauftakt gegen die Frankfurter Eintracht auf ein 5-2-3-/3-4-3-System, hatte dabei aber stärker in die Trickkiste gegriffen. Durch das frühe Gegentor war die TSG unmittelbar mit dem Szenario konfrontiert, das Spiel machen zu müssen, was ihr letztlich zumindest nicht komplett gelang. Ob Schreuder dem schweren Nagelsmann-Erbe tatsächlich voll und ganz Rechnung tragen kann, wird wohl erst die Zeit zeigen.

Schreuder macht Hoffenheim zum Defensivteam (aber nur für ein Spiel)

Julian Nagelsmann lieferte in seiner überaus erfolgreichen Amtszeit in Hoffenheim nicht nur Ergebnisse. Er prägte vor allem auch einen neuen, wilden Stil: viel Offensive, viel Ballbesitz und ein wuchtiges Positionsspiel. Konter wurden unter Nagelsmann indes eher mit wenig Personal abgesichert. Denn in erster Linie ging es ihm um die Abteilung Attacke. 

Nach dessen Abgang in Richtung Leipzig überraschte es deshalb nicht, dass mit dem Niederländer Alfred Schreuder ein ähnlich tickender Trainer verpflichtet wurde: Auch er möchte den Ball haben, auch er möchte über klares Positionsspiel zum Erfolg. Kein Wunder. Schließlich war Schreuder einst nicht nur Co-Trainer von Nagelsmann. Zuletzt arbeitete er bei Ajax Amsterdam an der Seite von Erik Ten Hag, der ebenfalls ein Verfechter von offensivem Ballbesitz-Fußball ist. Doch so ganz rund lief es mit der Ballbesitzidee von Schreuder bei der TSG zunächst nicht. Am vergangenen Samstag dann rieben sich plötzlich viele Zuschauer verwundert die Augen: Nanu, Hoffenheim spielt defensiv?

Wer stößt Favre vom Thron & wird Taktikfuchs der Woche?

Trainer des Jahres? The Best-Award der Fifa? Uninteressant. Seit vergangener Woche träumen die Fußball-Lehrer der Bundesliga wahrscheinlich von nichts anderem mehr als „Taktikfuchs der Woche“ zu werden. Am letzten Spieltag räumte Lucien Favre groß ab. Er verwies Christian Streich und Martin Schmidt mit seiner Kontertaktik knapp auf die Plätze zwei und drei. Ob es für den Schweizer Glückwunsch-SMS seiner Kollegen gab, ist nicht überliefert. Doch spannender dürfte ohnehin die Frage sein: Wer hat ihn diese Woche vom Thron gestoßen? Denn so viel vorweg: Den begehrten Taktikfuechse-Wanderpokal musste Favre wieder abgeben. Er schaffte es dieses Mal gar nicht in die Rangliste. Dafür sein letzter Gegner.